
Der Herzkreis ist eine einfach zu erlernende psychosomatische Pulsation mit Atem und Bewegung. 12 Übungen (im Stehen) bilden zusammen ein Bewegungskontinuum in Form eines Kreises - das Ende geht wieder in den Anfang über - daher der Name `Herzkreis`.
Der Herzkreis wurde von zwei Ärzten (Psychiater und psychosomatische Medizin, beide mit jahrzehntelanger Erfahrung in Körperarbeit, Energiearbeit und Qigong) kreiert als eine Übung zur psychosomatischen Selbstregulation.
Er wird sowohl in der Rehabilitation nach Herzerkrankungen wie auch als allgemeine Stress- und Burn Out Prophylaxe angewendet.
Die Übungen sprechen alle drei Ebenen des Menschen - Körper, Seele und Geist - gleichermaßen an:
Körper: Atem, Thorax, Kreislauf. Seele: Emotionen, die psychokardiologisch bedeutsam sind. Geist: Denkmuster und innere Einstellungen, die sich entweder herz-belastend oder herz-entlastend auswirken.
Jede einzelne Bewegung des Herzkreises hat einen bestimmten Vorstellungsinhalt - ein spezielles Thema - und regt dazu an, eine besondere Qualität der Intelligenz des Herzens zu erleben und zu verkörpern.
Da der Herzkreis in seiner Kurzform nur ca. 12 Minuten dauert, kann er sehr gut in den Alltag (auch für kleinere und größere `emotionale Krisenfälle`) integriert werden.
Weiteres Thema des Wochenendes: Herzfrequenzvariabilität
Als Ergänzung zum Herzkreis wird an diesem Wochenende auch eine Übung zur Herzfrequenzvariabilität unterrichtet (es geht auch ohne teure Biofeedbackgeräte !). Zitat aus dem Ärztemagazin 37/2004: „Die Herzfrequenzvariabilität stellt nach Meinung der modernen Kardiologie den wichtigsten Prognoseparameter für Herz- und Immungesundheit dar“.
Durch den fließenden Pulsationsablauf zwischen Fülle und Leere in den 12 Übungen des Herzkreises wird beim Üben die Erfahrung eines beständigen, fliessenden Wandels gemacht, der Gesundheit, Flexibilität, Regeneration bringt und ein starkes, lebendiges, zuversichtliches Herz.
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein
Voltaire