<< zurück

Rituale zur Wintersonnenwende

Als die Natur noch voller Götter, Göttinnen und Geister war

Neuer Termin!


Vorchristliche Rituale orientierten sich an der Natur. Sie boten sinnstiftende Einblicke in ihre Gesetze und Phänomene (verkörpert in Göttern, Geistern und Dämonen); ermöglichten Orientierung in Raum und Zeit und verankerten Mensch und Kultur im Jahreslauf. Die Wintersonnenwende markiert den Zeitraum der längsten Nächte und kürzesten Tage. In diesen Raunächten konnte man Kontakt mit Göttern, Göttinnen, Geistern und Ahnen herstellen. Die wilde Jagd wurde von Wotan und Holda angeführt.

Wir vermitteln die wilde Jagd aus heidnischer Sicht – und was die christliche Religion daraus machte. Wir erklären was Bräuche von Traditionen und Ritualen unterscheidet und verständigen uns über alpenländische Maskenbräuche der Perchten, Krampusse, Kramperln und Klaubaufgeher. Das Tagesseminar mit Sonnwendräucherung, Musik und Anschauungsmaterial gibt Einblicke in die Symbolik der Bemalungen und Kostüme der Schönperchten und der Schiachperchten mit Tierhörnern, Peitschen und Fellen.

Siehe auch den Vortrag Heidnische Weihnachten – Vom Fliegenpilz und Weihnachtsbaum (#15071) am FR 03.12.2021

Foto: © Rätsch & Müller-Ebeling

140 125 (FrühzahlerInnenpreis bis 08.11.2021)

04.12.2021 SA 10:00 –  SA 18:00 Seminare JS4 (Shambhala, Josefstädterstraße 5, 1080 Wien) Christian Rätsch Claudia Müller-Ebeling Veranstaltungs-Nr: 15072